Übersicht Dampfkühlung

Die industriell üblichsten Verfahren

Verfahren Dampf-
umformung
Einspritz-
kühler
Treibdampf-
systeme
Dampf-
sättiger
Druckreduzierung
Druckverlust
unerwünscht
nicht möglich ++ Treibdampf
erforderlich
++
Druckreduzierung
erwünscht
++ ++ ++ ++
Austritt        
Sattdampf nicht möglich nicht möglich nicht möglich Sattdampf
hoher Güte
Mindest-
überhitzung
+5 K +5 K +5 K optional
möglich
Leistungsbereich
Typische Dampfmengen von..bis      
@ 2 bar * 0,3..30 t/h 0,3..oo t/h 0,3..oo t/h 0,0..40 t/h
@ 10 bar * 0,5..70 t/h 1,0..oo t/h 1,0..oo t/h 0,0..70 t/h
@ 50 bar * 2,0..300 t/h 3,5..oo t/h 3,5..oo t/h a.A.
* Achtung: nur grobe Anhaltswerte      
Regelbereich ++ + + 0..100 %

Dampfumformung

Nicht selten muss Dampf nicht nur gekühlt, sondern auch im Druck reduziert werden. Je nach Druckgefälle (s. rechts), ergeben sich hierbei an der engsten Stelle im Reduzierventil hohe Strömungsgeschwindigkeiten. Reduziert man den Dampf im Druck um mehr als die Hälfte (grober Faustwert), erreicht er dort sogar die (spezifische) Schallgeschwindigkeit. Diesen Betriebszustand nennt man auch Durchflussbegrenzung, überkritische Entspannung oder weltmännisch Chocked Flow (Anm.: hat nichts, aber auch rein gar nichts mit Kavitation zu tun).

Es tobt sozusagen im Ventil – ideal um unser Einspritzwasser geradezu zu atomisieren. Technisch gesehen wird in den Kegel des Ventils über eine Düse Wasser eingespritzt.

Druckreduzierventile mit direkter Wassereinspritzung bezeichnet man als Dampfumformventile. Sie zeichnen sich insbesondere durch einen großen Regelbereich und kurze Auslaufstrecken aus. Wann immer von den Einsatzbedingungen her passend, stellen sie häufig das Verfahren der Wahl dar.